Verdachtsfall bei Puten in Nordrhein-Westfalen

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Aller Voraussicht nach hat die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) nun auch Nordrhein-Westfalen erreicht. In einem Mastputenbetrieb in Delbrück-Westenholz im Landkreis Paderborn gibt es einen Verdachtsfall auf die Geflügelpest bei mehreren Tieren. Der Bestand mit insgesamt 7 400 Puten wird daher vorsorglich getötet.

Aller Voraussicht nach hat die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) nun auch Nordrhein-Westfalen erreicht. In einem Mastputenbetrieb in Delbrück-Westenholz im Landkreis Paderborn gibt es einen Verdachtsfall auf die Geflügelpest bei mehreren Tieren. Der Bestand mit insgesamt 7 400 Puten wird daher vorsorglich getötet.
Nach Angaben des Landkreises hatte der Geflügelhalter in seinem Putenbestand verendete Tiere gefunden und seinen Hoftierarzt eingeschaltet. Die Amtsveterinäre hätten den Bestand untersucht und Proben genommen. Erste Schnelltests seien positiv ausgefallen. Von einem amtlich bestätigten Ausbruch könne aber erst gesprochen werden, wenn das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Befund als Referenzlabor labordiagnostisch nachgewiesen habe.

Auch in Polen weist das Seuchengeschehen aktuell eine hohe Dynamik auf. Die oberste Veterinärbehörde meldete gestern gleich vier weitere Geflügelpestfälle in der Landwirtschaft. Dabei soll es sich um größere Entenmastbetriebe in den Wojewodschaften Łódź und Großpolen mit 2 200, rund 5 000 sowie 9 800 und knapp 12 000 Tieren handeln. Sämtliche Bestände seien umgehend gekeult worden. Landesweit wurden in Polen seit dem 2. November bereits 15 Geflügelpestausbrüche in Nutzgeflügelhaltungen festgestellt. AgE

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