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Weiterhin viele ASP-Fälle in der Nähe zu Deutschland

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In Polen geht die Zahl der offiziell festgestellten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen weiter nach oben. Die Oberste Veterinärbehörde des Landes bestätigte in der vergangenen Woche weitere 84 Funde. Damit sind zwischen Anfang Januar und Ende März insgesamt 1 003 Fälle der Seuche im polnischen Schwarzwildbestand registriert worden.

In Polen geht die Zahl der offiziell festgestellten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen weiter nach oben. Die Oberste Veterinärbehörde des Landes bestätigte in der vergangenen Woche weitere 84 Funde. Damit sind zwischen Anfang Januar und Ende März insgesamt 1 003 Fälle der Seuche im polnischen Schwarzwildbestand registriert worden.
Im ersten Quartal 2020 hatten die Behörden mit etwa 1 800 ASP-Funden zwar deutlich mehr verzeichnet als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Von einer Entspannung der Lage wollen die Fachleute dennoch nicht reden. Dagegen spricht das unvermindert intensive Seuchengeschehen in der Wojewodschaft Lebus, die im Westen direkt an Deutschland grenzt. Dort waren in den vergangenen Wochen rund zwei Drittel aller neuen ASP-Funde festgestellt worden. Hinzu kamen in letzter Zeit viele Fälle in der Wojewodschaft Ermland-Masuren, die auf das Entstehen eines neuen Hot Spots schließen lassen.

Vor diesem Hintergrund haben die Freien Bauern die Bundesregierung aufgefordert, die Afrikanische Schweinepest hierzulande entschieden zu bekämpfen. "Unsere Mitgliedsbetriebe in den ASP-Gebieten leiden seit mehr als einem halben Jahr unter seuchenbedingten Restriktionen, ohne dass von Seiten der Veterinärverwaltungen geeignete Schritte zur Ausrottung der Seuche unternommen würden", erklärte Georg Straller von der Bundesvertretung des Verbandes. Er pocht insbesondere auf die "radikale Dezimierung" des Schwarzwild-Bestandse. Benötigt werde außerdem eine zweite "Sicherheitslinie", um ein weiteres Vordringen der ASP ins Landesinnere wirksam zu verhindern. AgE

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